Samatha-Meditation in Berlin: Sammlungs- (Ruhe-)Meditation im Sitzen und Gehen
Samatha-Meditation in Berlin übst du im Lotos-Vihara jeden Dienstag: eine Sammlungs- (Ruhe-)Meditation im Sitzen und im Gehen, mitten in Berlin-Mitte oder von zu Hause aus per Zoom. Der Übungsabend ist offen für alle – ganz gleich, ob du zum ersten Mal meditierst oder schon lange übst.
Was ist Samatha-Meditation? Sammlung, Ruhe und geistige Klarheit
Der Begriff Samatha stammt aus dem Pali und bedeutet „Ruhe" oder „Stille". Im Deutschen sprechen wir deshalb von Sammlungs- oder Ruhemeditation. Es geht darum, den oft unruhigen, springenden Geist zu beruhigen und eine stabile, gesammelte Aufmerksamkeit aufzubauen – meist über die Konzentration auf den Atem oder einen anderen Ankerpunkt.
Diese Sammlung ist kein Selbstzweck. Sie ist die Grundlage, auf der sich geistige Klarheit entwickeln kann: Der Geist wird ruhiger, weniger abgelenkt und offener für das, was gerade da ist. Samatha-Meditation ist damit ein guter Türöffner für eine verfeinerte Achtsamkeit im Alltag.
Samatha, Vipassana und Metta – wie die drei zusammenwirken
Im Lotos-Vihara übst du Samatha-Meditation meist im Zusammenspiel mit zwei weiteren Übungswegen: der Vipassana- (Einsichts-)Meditation, die auf der gewonnenen Sammlung aufbaut und den Blick auf die Natur der Erfahrung richtet, und der Metta- (liebende Güte-)Meditation, die eine wohlwollende, offene Haltung dir selbst und anderen gegenüber kultiviert. Die drei ergänzen sich: Ruhe schafft den Boden für Einsicht, Einsicht wird von einem wohlwollenden Herzen getragen. Einen Überblick über alle Übungswege findest du auf der Seite Die Übungswege.
Der Übungsabend im Lotos-Vihara: Sitz- und Gehmeditation im Wechsel
Der Übungsabend gliedert sich in Sitz- und Gehmeditation im Wechsel. Beide Formen werden von unseren Gruppenleiter:innen angeleitet, sodass du dich einfach führen lassen kannst – auch wenn du zum ersten Mal dabei bist. Die Gehmeditation lockert den Körper und hilft, die Sammlung aus dem Sitzen in Bewegung mitzunehmen.
Im Anschluss ist Raum für Fragen und Austausch. Hier kannst du ansprechen, was dir während der Meditation begegnet ist, und von den Erfahrungen der Gruppe profitieren.
Der intensivere erste Dienstag im Monat
Am ersten Dienstag im Monat vertiefen wir die Praxis: Statt einer einzelnen Einheit üben wir drei nahtlose Meditationseinheiten aus Sitzen, Gehen und wieder Sitzen. Diese längere Form eignet sich besonders, wenn du bereits Erfahrung mitbringst oder tiefer in die Sammlung eintauchen möchtest – Einsteiger:innen sind aber ebenso willkommen.
Für wen ist die Sammlungsmeditation geeignet?
Die Samatha-Meditation im Lotos-Vihara richtet sich an Einsteiger:innen und Erfahrene gleichermaßen. Du brauchst keine Vorkenntnisse und keine bestimmte Weltanschauung – nur die Bereitschaft, dich für zwei Stunden auf Stille und Bewegung einzulassen.
Für Einsteiger:innen – ohne Vorkenntnisse mitmachen
Wenn du zum ersten Mal meditierst, wirst du Schritt für Schritt durch Sitz- und Gehmeditation angeleitet. Du musst nichts vorbereiten und nichts können – Zuhören, Ausprobieren und Nachfragen reicht. Eine gute Ergänzung für den Einstieg findest du auf unserer Seite Einstieg für Anfänger:innen.
Für Erfahrene – die Praxis vertiefen
Wenn du schon länger übst, bietet dir der Übungsabend regelmäßigen Raum für Kontinuität – und am ersten Dienstag im Monat mit den drei nahtlosen Einheiten die Möglichkeit, länger und tiefer zu sitzen. Der Austausch im Anschluss kann helfen, die eigene Praxis zu reflektieren und Fragen zu klären, die im Alltag allein schwer zu beantworten sind.
Wirkung: verfeinerte Achtsamkeit im Alltag
Regelmäßige Samatha-Meditation kann helfen, geistige Klarheit zu entwickeln und Achtsamkeit über die Sitzzeit hinaus in den Alltag zu tragen. Viele erleben mit der Zeit, dass sie Anspannung früher bemerken und gelassener auf sie reagieren können. Wir verstehen das als eine Einladung zum eigenen Erfahren – nicht als Versprechen auf ein bestimmtes Ergebnis. Jede Praxis entfaltet sich in ihrem eigenen Tempo.
Termine, Uhrzeit und Teilnahme (dienstags, vor Ort & per Zoom)
Die Samatha-Meditation findet jeden Dienstag von 18:30 bis 20:30 Uhr statt – wahlweise vor Ort im Zentrum in Berlin-Mitte oder per Zoom. Am ersten Dienstag im Monat übst du in der vertieften Form mit drei nahtlosen Einheiten.
An Terminen, an denen der Frageabend mit Dr. Wilfried Reuter stattfindet, entfällt die Sammlungsmeditation. Alle aktuellen Zugangsdetails für Zoom sowie Hinweise zur Spendenempfehlung findest du im Infokasten weiter unten auf dieser Seite.
Anfahrt: Meditation in Berlin-Mitte
Das Lotos-Vihara liegt in Berlin-Mitte. [PRÜFEN: genaue Adresse, nächstgelegene U-/S-Bahn- und Bus-Haltestellen sowie Hinweise zu Parkmöglichkeiten ergänzen.]
Häufige Fragen zur Samatha-Meditation
Muss ich Vorerfahrung mitbringen?
Nein. Die Samatha-Meditation im Lotos-Vihara ist für Einsteiger:innen und Erfahrene gleichermaßen offen. Sitz- und Gehmeditation werden angeleitet, sodass du dich einfach einfinden kannst.
Was ist der Unterschied zwischen Samatha-, Vipassana- und Metta-Meditation?
Samatha- (Ruhe-)Meditation baut Sammlung und Ruhe auf. Darauf aufbauend richtet die Vipassana- (Einsichts-)Meditation den Blick auf die Natur der Erfahrung, während die Metta- (liebende Güte-)Meditation eine wohlwollende Haltung kultiviert. Die drei Übungswege ergänzen sich.
Wann und wie oft findet die Samatha-Meditation statt?
Jeden Dienstag von 18:30 bis 20:30 Uhr, vor Ort im Zentrum oder per Zoom. Am ersten Dienstag im Monat üben wir in einer vertieften Form mit drei nahtlosen Einheiten.
Was ist am ersten Dienstag im Monat anders?
Statt einer einzelnen Sitz- und Gehmeditation üben wir an diesem Abend drei nahtlose Einheiten aus Sitzen, Gehen und wieder Sitzen – eine gute Gelegenheit, tiefer in die Sammlung einzutauchen.